VIRAGE FOTOFILMFEST88

|| VIRAGE LABEL

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’COMMENT? VOUS NE NOUS EONNAISSEZ ENCORE PAS?
IL EST TEMPS QUE NOUS FASSIONS CONNAISSANCE.‘

’SIE KENNEN UNS NOCH NICHT?
SIE WERDEN UNS NOCH KENNENLERNEN!‘

Die Pressearbeit zum ¬ VIRAGE FOTO.FILM.FEST 88 BERLIN promotete provokant VIRAGE als DAS unabhängige Label für Foto.Film. Auf dem VIRAGE FOTO.FILM.FEST 88 BERLIN waren neben den ersten Titeln der Edition VIRAGE – CASSETTEN FÜR FOTO.FILM auch aktuelle Kurzfilm-Produktionen aus dem VIRAGE Portfolio zu sehen.

Die Edition VIRAGE – CASSETTEN FÜR FOTO.FILM ist das erste
-und auf absehbare Zeit auch einzigste- Magazin für
zeitgenössische Arbeiten aus Fotografie und Film.
Es ist die erste Publikation auf dem neuen Video-Standard S-VHS,
der in der Pal/Secam-Version zur Kölner Photokina 1988 in Europa
eingeführt wird, uns aber als der einzig taugliche für diese Projekt erschien,
um die vorgesehenen Foto.Film-Arbeiten in
angemessener Qualität publizieren zu können.

VIRAGE press 8/88

.
Neben regelmässigen thematischen und Personal Cassetten waren Sampler geplant, in denen bevorzugt experimentelle, interdisziplinäre Konzepte aus Fotografie und Film ein Forum finden sollten.

VIRAGE 1 – STANDBILDER
Die erste thematische Doppelcassette beschreibt die Suche nach den inneren Sujets im und gegen den Strom der Massenbilder. Im Taumel des Berliner Nachtlebens reist der Fotograf Morten durch die imaginäre Bilderwelt. STANDBILDER ist ein Collagen-Film aus eigenen und fremden Bilder, visuelle Notizen weniger Tage. In kurzen Clips werden die Arbeiten von Susanne Dimpfl, Ulla Haug, Henning Langenheim, Udo Mitschka und Joachim Schmid aus Berlin.West, Wolfgang Zurborn.Köln, Tina Bara aus Berlin.Ost vorgestellt, und Interviews mit Werner Land.Fotogalerie im Wedding und Janos Frecot.Fotografische Sammlung Berlin geführt.

STANDBILDER
Uwe J. Haack : R, C + B
Eric Stromen, Agnés Pavesi, Claudia Wölfel : A
In Limbo : Music
VIRAGE, 1988, Berlin : P
¬ BW / COLOR, 45′, UMATIC SP : MAZ

VIRAGE NOTES
erscheint zum FFF88 mit der ersten Ausgabe, u.a. mit einem Gespräch über die VIRAGE Idee zwischen Uwe J. Haack, dem Initiator des Projektes, und Louis Tessar, dem ehemaligen Produktionsleiter GARAGE-MAZ, Paris, wo die ersten technischen Vorbereitungen für die Edition getroffen wurden.

Koordiniert und finanziert wurde das Festival weitgehend vom VIRAGE Label selbst, da die Berliner Kultur Institutionen nach B750 und E88 diesen Fotografie-Film Zwitter für nicht förderungsreif hielten.

Von den beteiligten Kreativen wurde die aventgardistische Idee sehr leidenschaftlich unterstützt, und es konnten nicht nur respektable Hörfilme von Alfred Behrens aufgeführt werden; vom Schweizer Verleih wurde zur Europa-Premiere eine VHS-Cassette des ersten Kinofilms von Robert Frank Candy Mountain kostenlos zur Verfügung gestellt.